
Bringt Farbe in den winterlichen Garten – ist aber auch ganzjährig eine Zierde
Cornus alba
Manche Gehölze sind eine prächtige Zierde im sommerlichen Garten, im Winter aber bieten sie als kahler Strauch einen wenig attraktiven Anblick. Ganz anders ein Rotholziger Hartriegel ‚Sibirica‘. Wenn die Tage und Nächte kühler werden und sich die Natur auf den Winter vorbereitet, erlebt dieser Zierstrauch seinen optischen Höhepunkt im Jahr. Dann nämlich färbt sich sein Laub so spektakulär, dass selbst Ahorn Mühe hat, mit der Leuchtkraft der feuerroten Laubfärbung mitzuhalten. Und auch, wenn ein Rotholziger Hartriegel ‚Sibirica‘ sein Laub endgültig abgeworfen hat, führt er kein Mauerblümchendasein, sondern gibt den Blick frei auf die leuchtend roten Triebe, die den Zierstrauch zu einem ganz besonderen Hingucker im winterlichen Garten machen. Vor allem, wenn die roten Triebe einen Kontrast zu dem weiß verschneiten Garten bilden. Doch auch im Frühling und Sommer ist ein Rotholziger Hartriegel ‚Sibirica‘ ein Schmuck für jeden Garten. Sein Laub zeigt eine frischgrüne Farbe, die Blüten, die von Mai bis Juni erscheinen, sind cremeweiß und die Beeren später im Jahr ebenfalls weiß.

Ansprüche an Standort und Pflege
Wie der Name schon andeutet, stammt ein Rotholziger Hartriegel ‚Sibirica‘ aus dem rauen Sibirien, so dass er sich in unserer gemäßigten Klimazone besonders wohl fühlt. Im Prinzip gedeiht er auf nahezu allen Gartenböden, besonders liebt er frische, leicht feuchte Böden. Gerne darf der Standort sonnig sein, er gedeiht aber auch im Halbschatten noch gut. Die Gartenpflanze ist winterhart und schnittverträglich. Es empfiehlt sich, den Strauch im Frühjahr auszulichten, damit er lange seinen vitalen Wuchs behält.

Besonders dekorativ neben immergrünen Gehölzen
Ein Rotholziger Hartriegel ‚Sibirica‘ hat einen aufrechten, breitbuschigen Wuchs und erreicht eine Höhe von 2 – 3 m. Er eignet sich als hübscher Solitär, kommt aber auch in gemischten Gruppen und Hecken schön zur Geltung. Gerne setzen Gärtner ihn neben immergrüne Gehölze wie Kirschlorbeer und Eibe, zwischen denen er im Sommer einen frischgrünen Akzent setzt und deren dunkles Blatt- und Nadelkleid er im Herbst und Winter mit seinem leuchtenden Rot aufpeppt.





















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